Wissenswertes

Gold – weich oder hart?

Die Menge an reinem Gold in einer Legierung kann in Karat oder 1000 Teilen gemessen werden. Bei 333/000 Gold sind demzufolge 333 Teile Gold und 667 Teile Zusatzmetalle wie z. B. Kupfer, Silber, Zink oder Palladium in der Legierung enthalten. Nur diese Zusatzmetalle beeinflussen die Härte und die Farbe der Goldlegierung. Weißgold wird durch die Legierung mit Palladium hergestellt. An dieser Stelle soll auf die Eigenschaften der Goldlegierungen hingewiesen werden. Oft findet man die Meinung, dass 333iger Gold härter als eine höherwertige Legierung ist. Diese Meinung ist falsch! Durchschnittlich kann von folgenden Härtegraden ausgegangen werden (HV = Härtegrade in Vickers):

Gold 333/000 33,3 % Feingold 8 Karat 115 HV

Gold 585/000 58,5 % Feingold 14 Karat 140 HV

Gold 750/000 75,0 % Feingold 18 Karat 125 HV

Gold 990/000 99,0 % Feingold 24 Karat 70 HV

Platin 950/000 95,0 % Feinplatin 140 HV.






Diamantenkunde

Die Vier C´s

Den materiellen Wert eines Diamanten kann man ohne weiteres mit den international anerkannten vier C´s bestimmen: Cut/Schliff, Colour/Farbe, Carat/Gewicht und Clarity/Reinheit.

 

  • CUT:
    Jeder Brillant ist ein Diamant, aber nicht jeder Diamant ist ein Brillant. Denn erst der Brillantschliff oder Cut macht aus einem Diamanten einen Brillanten. Nur dann, wenn ein Diamant die richtigen Proportionen hat, erreicht er die optimale innere Totalrefflektion des Lichts.

 

  • COLOUR:
    Die Farbe eines Diamanten zu beurteilen bedeutet zu messen, wie nahe er der Farblosigkeit kommt. Lupenreines Weiß ist höchst selten. Diamanten weisen häufig feinste Gelb- bis Brauntöne auf. Besonders gesucht sind farbige Diamanten in Cognac, Rosa, Blau, Grün oder in vielen anderen Farben.

 

  • CARAT:
    Karat ist die Gewichtseinheit von Diamanten und bestimmt deren Größe. Ein Karat (1 ct) entspricht 0,2 Gramm und lässt sich in 100 Punkte unterteilen. Ein Diamant mit 25 Punkten hat also 0,25 ct.

 

  • CLARITY:
    Ein Diamant gilt als absolut rein, wenn er keine Einschlüsse hat. Zu viele oder grobe Einschlüsse hindern das Reflektieren des einfallenden Lichts. Das Prädikat Lupenrein (IF= internally flawless) verdient ein Diamant, wenn Einschlüsse bei 10-facher Vergrößerung selbst von einem Experten nicht auszumachen sind.

 



 

 

Schmuckpflege

Ihr Schmuck soll lange Zeit die strahlende Schönheit wie am ersten Tag behalten. Dafür braucht es auch die notwendige Pflege. Sie können selbst viel zur Pflege Ihres Schmuckes beitragen. Z. B. sollten Sie viel Aufmerksamkeit dem unteren Teil der Steine widmen. Mit einer alten Zahnbürste kann man den Belag beseitigen und so stumpfen Steinen wieder zu mehr Glanz verhelfen.

Einem fachkundigen Goldschmied bzw. Juwelier sollten Sie von Zeit zu Zeit die folgenden Arbeiten durchführen lassen:

• Aufpolieren von Schmuckoberflächen, Reinigung der Steine und Steinfassungen.

• Überprüfen von Ketten und Verschlüssen - so können Sie vorbeugen, dass keine wertvollen Anhänger verloren gehen.

• Überprüfen der eingefassten Steine auf guten Sitz.

Zur Pflege gehört auch die sorgfältige Aufbewahrung. Ihr Schmuck ist in separaten Fächern oder Schatullen auf jeden Fall besser aufgehoben als in einem Kästchen, wo die einzelnen Schmuckstücke aufeinanderliegen und dadurch leicht verkratzt werden können.

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